Im Frühjahr 2020 plant die GNS im Auftrag der deutschen Kernkraftwerksbetreiber den ersten von drei verpflichtenden Rücktransporten mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im englischen Sellafield. Für diesen Transport in das bundeseigene Zwischenlager in Biblis hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) heute die erforderliche Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG erteilt.

Die GNS-Gruppe hat von PreussenElektra (PEL) den Auftrag zur Zerlegung der Reaktordruckbehälter (RDB) ihrer gesamten Kernkraftflotte erhalten. Das von der GNS geführte Projekt umfasst die vollständige Zerlegung sowie die endlagergerechte Verpackung der sechs jeweils zwischen 400 und 500 Tonnen schweren Druckbehälter, dem Herzstück eines Kernkraftwerks. 

GNS liefert 62 Brennelementbehälter vom Typ CASTOR® V/19 für die Entsorgung abgebrannter Brennelemente aus den Kernkraftwerken Grohnde (KWG) und Brokdorf (KBR) der PreussenElektra GmbH.

GNS hat im Rahmen eines internationalen Ausschreibungsverfahrens von Taiwan Power Company (TPC) den Auftrag zur Entwicklung von Containern für den Transport und die Zwischenlagerung von mittel- und schwachradioaktiven Abfällen erhalten.