Im Rahmen der politischen Debatte um den weiteren Verbleib der AVR-Brennelemente wurde die Behauptung aufgestellt, es gebe nur ein Spezialfahrzeug für den Straßentransport der Behälter vom Typ CASTOR®THTR/AVR. Diese Behauptung entspricht nicht den Tatsachen.

Auf Veranlassung des Forschungszentrums Jülich haben die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) und die Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH (BZA) bereits im Oktober 2009 einen Antrag auf Änderung der bestehenden Aufbewahrungsgenehmigung für das Zwischenlager Ahaus gestellt. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens beim Bundesamt für Strahlenschutz soll geprüft werden, ob die zurzeit im Forschungszentrum Jülich lagernden 152 Behälter vom Typ CASTOR® THTR/AVR künftig auch im Zwischenlager Ahaus aufbewahrt werden können.

Das Niedersächsische Umweltministerium hat die während der Umladung in Dannenberg gemessenen Strahlungswerte veröffentlicht.

Der letzte Transport mit hochradioaktiven Abfällen aus Frankreich hat das Zwischenlager Gorleben erreicht. Nach mehr als 1000 Kilometern auf der Schiene sind die jeweils rund 120 Tonnen schweren Behältern heute früh an der Umladestation in Dannenberg für den Transport in das rund 20 km entfernte Zwischenlager Gorleben auf Straßentransporter umgeladen worden.

An der Umladestation in Dannenberg hat Greenpeace Messungen durchgeführt. Die Ergebnisse stehen im Einklang mit den bereits vor dem Transport ermittelten Messwerte.

Auf der Umladestation der GNS in Dannenberg bewegt sich die direkt auf dem Verladekran gemessene Windgeschwindigkeit derzeit durchgehend im Bereich von Windstärke 2. Daher kann in Kürze planmäßig mit der Umladung der rund 120 t schweren Behälter auf die Straßentransporter begonnen werden.

Hier werden die insgesamt elf Behälter vom Typ CASTOR® HAW28M für die letzten Kilometer zum Zwischenlager in Gorleben auf Straßentransporter umgeladen.

Auf der Umladestation in Dannenberg werden die HAW-Behälterauf Straßentransporter umgeladen. Der Betrieb des Krans ist bis zu einer Windstärke von 7 möglich.

Im Umfeld der Proteste gegen den diesjährigen Transport hochradioaktiver Abfälle (HAW) von La Hague nach Gorleben wurde die Behauptung aufgestellt und verbreitet, dass Strahlungsmessungen am Zug eine Überschreitung von Grenzwerten durch die Behälter ergeben hätten. Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage!

Am heutigen Mittwoch ist der letzte Transport mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich Richtung Gorleben gestartet.

Ende November 2011 erwartet die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH in Gorleben den letzten Transport mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im französischen La Hague.

Das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat den Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages heute über den Abschluss der Prüfungen zur Einlagerung von elf weiteren Behältern ins Transportbehälterlager Gorleben informiert.

Zum 1. Oktober 2011 wird Dr. Hannes Wimmer (47) als viertes Mitglied in die Geschäfts­führung der GNS eintreten und ihren Vorsitz übernehmen.

Die heute vom Niedersächsischen Umweltministerium (NMU) veröffentlichten Ergebnisse der von der PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) durchgeführten Messungen der Ortsdosis am Zwischenlager Gorleben bestätigen die Einhaltung aller gesetzlichen und genehmigungsrechtlichen Grenzwerte und somit auch den ordnungsgemäßen Betrieb der von GNS betriebenen Anlagen. Gleichzeitig unterstreichen sie auch die hohe Qualität der permanenten GNS-Umgebungsüberwachung am Standort.

Die GNS nimmt die Anzeige der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg mit Gelassenheit zur Kenntnis, weist aber die Vorwürfe entschieden zurück.

Die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH wird die Eintracht Ahaus mindestens die nächsten drei Jahre als Hauptsponsor unterstützen.

Aktuelle Informationen der GNS zur Ortsdosisleistung am Zwischenlager Gorleben.

26.08.2011ODL in Gorleben

Aktuelle Informationen zur Ortsdosisleistung am Zwischenlager in Gorleben.

Aufgrund zwischenstaatlicher Vereinbarungen führt die GNS im Auftrag der deutschen Kernkraftwerksbetreiber die Rücknahme der Wiederaufarbeitungsabfälle aus dem Ausland durch. Diese Abfälle sind bei dem Recycling der bis 2005 nach La Hague und Sellafield gelieferten deutschen Brennelemente entstanden und müssen daher in Deutschland zunächst zwischengelagert werden.

Es ist soweit! Nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit ist die neu errichtete Hauptverwaltung der GNS in der Essener Weststadt bezugsfertig.

Pressemitteilung des Bundesamtes für Stahlenschutz: Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den Transport von elf Behältern mit HAW-Glaskokillen von der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague zum Transportbehälterlager Gorleben genehmigt.

Zum 1. Juni 2011 hat der Aufsichtsrat der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbh Dr. Jens Schröder (42) zum neuen Mitglied der Geschäftsführung bestellt. Dr. Heinz Geiser (65) ist Ende Mai 2011 altersbedingt aus der Geschäftsführung der GNS ausgeschieden. Für Rückfragen: Michael KöblPresse- und Öffentlichkeitsarbeit, GNS0201/109-1444

Durch die Diskussionen um die Sicherheit kerntechnischer Anlagen und den Ausstieg aus der Kernenergie ist auch die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle erneut in den Mittelpunkt der tagespolitische Auseinandersetzung geraten. Insbesondere die Fortsetzung der Erkundung in Gorleben, die Rückholbarkeit der radioaktiven Abfälle und die Suche von weiteren Endlagerstandorten stehen hierbei im Vordergrund.

„Der heute von Bundesumweltminister Röttgen vorgestellte Vorschlag zur Gestaltung eines Dialog- und Beteiligungsprozesses in Gorleben ist der richtige Weg, um die seit vielen Jahren aus rein politischen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen verzögerte Erkundung wieder in Gang und zu einem möglichst zügigen Abschluss zu bringen, so dass dann eine zügige Aussage über die Eignung oder Nichteignung des Standortes getroffen werden kann“, erklärte Holger Bröskamp, Geschäftsführer der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH in Essen.