Nachrichten - Pressemitteilungen

Die Vorbereitungen für den aufgrund der beginnenden COVID-19-Situation im Frühjahr ausgesetzten Rückführungstransport von verglasten radioaktiven Abfällen aus der Wieder­auf­arbeitungs­anlage in Sellafield/UK in das bundeseigene Zwischenlager in Biblis sind wiederaufgenommen worden. Die im Rahmen der Terminverschiebung durchgeführte Änderung der Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) heute erteilt. Nach Abstimmung der Innenministerien mit den für die Begleitung des Transports verantwortlichen Polizeibehörden kann der Transport somit noch in diesem Jahr durchgeführt werden.

Nach neun sehr erfolgreichen Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH wird Dr. Hannes Wimmer (56) zum Jahresende die GNS im besten gegenseitigen Einvernehmen mit den Gesellschaftern verlassen.Wimmers Nachfolger wird Daniel Oehr (43), derzeit Leiter Controlling und Performance Management des GNS-Gesellschafters PreussenElektra GmbH und mit der GNS seit vielen Jahren vertraut.

Lesen Sie in unserem neuen Unternehmensmagazin u. a.:- GNS übernimmt Eisenwerk Bassum- Taiwan setzt auf GNS- Größter Auslandsauftrag abgeschlossen

Zum 31. März 2020 hat die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH ihre bisherige Betriebsstätte in Duisburg-Wanheim geräumt, die Gebäude und das Betriebsgelände an den Vermieter zurückgeben und damit ihre Tätigkeiten am Standort nach 35 Jahren beendet.

Der für dieses Frühjahr geplante Rückführungstransport von verglasten radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield/UK in das Zwischenlager in Biblis wird ausgesetzt. Wie die für die Begleitung und Durchführung des Transports verantwortlichen Polizeibehörden mitgeteilt haben, sei der Polizeieinsatz mit Blick auf die aktuelle „Corona-Ausbreitung“ derzeit nicht verantwortbar und somit nicht wie geplant im Frühjahr durchführbar.

Firmenauftritt und beide Standorte bleiben voll erhalten. Die bisherigen Gesellschafter bleiben im Führungsteam der Gesellschaft.Am 21.02.2020 hat die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH aus Essen 100 % der Eisenwerk Bassum GmbH aus Bassum übernommen. Das Unternehmen mit seinen 106 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten Bassum und Peenemünde wird unverändert unter dem Namen Eisenwerk Bassum als eigenständige GmbH die bewährten Lieferungen und Leistungen erbringen.

Im Frühjahr 2020 plant die GNS im Auftrag der deutschen Kernkraftwerksbetreiber den ersten von drei verpflichtenden Rücktransporten mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im englischen Sellafield. Für diesen Transport in das bundeseigene Zwischenlager in Biblis hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) heute die erforderliche Transportgenehmigung gemäß § 4 AtG erteilt.

Die GNS-Gruppe hat von PreussenElektra (PEL) den Auftrag zur Zerlegung der Reaktordruckbehälter (RDB) ihrer gesamten Kernkraftflotte erhalten. Das von der GNS geführte Projekt umfasst die vollständige Zerlegung sowie die endlagergerechte Verpackung der sechs jeweils zwischen 400 und 500 Tonnen schweren Druckbehälter, dem Herzstück eines Kernkraftwerks. 

GNS liefert 62 Brennelementbehälter vom Typ CASTOR® V/19 für die Entsorgung abgebrannter Brennelemente aus den Kernkraftwerken Grohnde (KWG) und Brokdorf (KBR) der PreussenElektra GmbH.

GNS hat im Rahmen eines internationalen Ausschreibungsverfahrens von Taiwan Power Company (TPC) den Auftrag zur Entwicklung von Containern für den Transport und die Zwischenlagerung von mittel- und schwachradioaktiven Abfällen erhalten.