Ortsdosisleistung am Zwischenlager Gorleben

26.08.2011

Seit 2004 misst der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirt­schaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im Auftrag des Niedersächsischen Umweltministeriums (NMU) als unabhängige Institution zusätzlich zu den von GNS durchgeführten Messungen die Dosis am Zaun des Betriebsgeländes in Gorleben.

GNS wurde seitens NMU darüber informiert, dass der NLWKN für das 1. Halbjahr 2011 eine Dosis ermittelt hat, aus der NLWKN schließt, dass zum Jahresende der in der Genehmigung festgeschriebene Schwellenwert von 0,270 mSv erreicht werden könnte.

GNS kann aufgrund der Vorausberechnungen eigener Messergebnisse die NLWKN-Aussagen nicht bestätigen. Aus GNS-Sicht werden weder der Schwellenwert von 0,270 mSv noch der Grenzwert von 0,3 mSv überschritten. GNS hat bei dem Betrieb der Messgeräte keinerlei Auffälligkeiten festgestellt. Die gesamte Messtechnik wird regelmäßig überprüft. Bei der im Juni durchge­führten jährlichen Prüfung mit dem vom NMU bestellten Gutachter (TÜV Nord EnSys) wurde der hohe Stan­dard der Messtechnik bestätigt. Alle von GNS eingesetzten Messgeräte sind kalibriert und vom TÜV Nord EnSys abgenommen.

Es ist seitens NMU vorgesehen, das Thema in einem Fachgespräch mit NLWKN, TÜV Nord EnSys und GNS am 30.08.2011 zu behandeln.

 

Für Rückfragen:

Jürgen Auer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, GNS Gorleben

05882/10-129

 

Michael Köbl

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, GNS

0201/109-1444