1. Startseite
  2. Media / Kommunikation
  3. Nachrichten
  4. 2016
  5. 15.12.2016 Gorleben: Zwei Drittel der Fässer inspiziert

Gorleben: Bereits rund zwei Drittel aller Fässer im Rahmen der Auslagerung inspiziert

15.12.2016

Im Rahmen der routinemäßigen Auslagerung der 1309 Fässer aus der Lagergasse A des ALG hat GNS mit 848 bereits rund zwei Drittel aller Fässer inspiziert und ausgelagert. Die bei insgesamt 21 Fässern festgestellten Befunde wie Korrosions- oder Handhabungsspuren sind dabei ohne jegliche sicherheitstechnische Relevanz. So stellte der vom Niedersächsischen Umweltministerium beauftragte Sachverständige in allen Fällen fest, dass keine Kontamination an der Fassoberfläche vorhanden und die Fassintegrität gegeben ist. Von den inspizierten Fässern sind mit 467 bereits mehr als die Hälfte in Container eingestellt und abtransportiert worden.

 

Im neuen Jahr werden die Inspektionen unter Anwesenheit des Sachverständigen fortgesetzt und die restlichen Fässer bis Mitte 2017 zur endlagergerechten Konditionierung in die GNS-Anlagen Duisburg und Jülich gebracht.

 

Hintergrundinformation:

Alle Fässer aus der Lagergasse A des ALG sollen bis Mitte 2017 zur endlagergerechten Konditionierung abtransportiert werden, dabei wird jedes einzelne Fass unter Beteiligung des Sachverständigen inspiziert. Im Jahr 1999 wurde für das ALG eine bis zum 13.06.2019 befristete Genehmigung zur Aufbewahrung von Fässern erwirkt, die aufgrund der Schließung des Endlagers Morsleben dort nicht mehr eingelagert werden konnten. Diese Fässer waren zwar den Annahmebedingungen des Endlagers Morsleben entsprechend zur Endlagerung vorbereitet, gemäß den Endlagerungsbedingungen für das Endlager Konrad sind Fässer ohne weitere Umverpackung jedoch nicht zulässig. Es ist daher erforderlich, sie vor der vorgesehenen Anlieferung an das Endlager Konrad in endlagergerechte Stahlblechcontainer einzustellen. Da dies nicht am Standort Gorleben durchgeführt werden kann, müssen die Fässer ausgelagert und an einen Konditionierungsstandort transportiert werden. Um dies terminoptimiert durchzuführen, sind hierfür die beiden Betriebsstätten der GNS in Jülich und Duisburg vorgesehen. Der erste Abtransport der in Container eingestellten Fässer nach Duisburg erfolgte am 21.07.2015.

Für Rückfragen:

Burghard Rosen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ahaus u. Gorleben
02561/42-637 
burghard.rosen@gns.de