Stellungnahme zu angeblichem "Schadenfall" in Gorleben

01.12.2010

Am 30. November 2010 wurde das Zwischenlager Gorleben vom Landkreis Lüchow-Dannenberg darüber informiert, dass „gerüchteweise“ – so die Kreisverwaltung – bei ihr gegen 18 Uhr die Botschaft aufgelaufen sei, die BLG (Brennelementlager Gorleben GmbH, die Betreibergesellschaft der Anlage) habe aufgrund eines angeblichen „Schadenfalles“ den „Mitarbeitern das Betreten des Transportbehälterlagers untersagt bzw. dringend davor gewarnt“.

Die Leitung des Zwischenlagers hat in ihrer umgehenden Antwort noch am selben Abend dem Landkreis und dem Niedersächsischen Umweltministerium, der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde des Zwischenlagers, mitgeteilt, dass es sich hierbei um eine Fehlinformation handelt und es keinerlei derartige Anweisungen an die Mitarbeiter gibt und auch zu keiner Zeit gegeben hat. Die kontinuierliche betriebliche Überwachung belegt den Normalbetrieb des Lagers und zeigt keinerlei radiologische Auffälligkeiten. Daher waren und sind keinerlei Maßnahmen erforderlich. Dies wird außerdem durch die Aufsichtsbehörde bestätigt.

Für Rückfragen:

Jürgen Auer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gorleben
05882/10-129