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Ahaus: Sicherheit stets gewährleistet

18.02.2009

Die Gesellschaft für Nuklear-Service weist die Behauptung der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“, über einen Zeitraum von sieben Jahren sei das Doppeldeckelsystem der CASTOR®-Behälter im Zwischenlager Ahaus mit den ausgedienten Brennelementen aus Hamm-Uentrop aufgegeben worden, (MZ vom 14.02.2009) zurück.

Die im Oktober 2005 abgeschlossenen Nacharbeiten an den THTR-Behältern dienten der Instandhaltung und Verbesserung des Korrosionsschutzes der Behälteroberfläche. Die bearbeiteten Stellen hatten in keinem Fall auch nur annähernd eine sicherheitstechnische Bedeutung. Die den Behälter sicher verschließenden Primär- und Sekundärdeckel sind in keiner Art und Weise entfernt worden. Dichtheit und Abschirmwirkung der Behälter waren daher stets gewährleistet.

Auch die Bevölkerung wurde über die Arbeiten informiert. Alle Besucher, die in die Lagerhalle geführt wurden, und das waren jährlich mehrere Tausend, bekamen die Instandhaltungsarbeiten gezeigt und erläutert.

Zu den Meldungen der letzten Tage, über eine angeblich geplante Verlagerung der AVR-Brennelemente vom Forschungszentrum Jülich in das Zwischenlager Ahaus stellt der Pressesprecher des Zwischenlagers, Burghard Rosen, klar: „Beim Forschungszentrum Jülich werden Brennelemente des AVR-Reaktors in Transport- und Lagerbehältern vom Typ CASTOR® THTR/AVR gelagert, den gleichen Behältern, von denen schon eine große Zahl (305) im Zwischenlager Ahaus stehen. Die Genehmigung für die Lagerung in Jülich ist bis Mitte 2013 befristet. Vor diesem Hintergrund prüft das Forschungszentrum Jülich in Abstimmung mit seinen Zuwendungsgebern, dem Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen, derzeit Möglichkeiten einer zukünftigen Zwischenlagerung der Brennelemente. Da im Zwischenlager Ahaus auch Brennelemente aus deutschen Forschungsreaktoren nach Erteilung einer atomrechtlichen Genehmigung zwischengelagert werden können, wurde seitens des Forschungszentrums auch in diese Richtung sondiert. Das Forschungszentrum Jülich ist in diesem Zusammenhang auf die Gesellschaft für Nuklear-Service zugekommen und führt entsprechende Gespräche.“