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10. CASTOR-Transport im Zwischenlager Gorleben eingetroffen

13.11.2006

In den frühen Morgenstunden des 13. Novembers ist der 10. Transport seit 1995 mit CASTOR-Behältern im Zwischenlager Gorleben angekommen. Er enthält 12 Behälter mit dem verglasten Abfall (HAW-Glaskokillen) aus der Wiederaufarbeitung der deutschen Brennelemente in La Hague.

Zuvor wurden die jeweils 120 Tonnen schweren Behälter in der 20 Kilometer entfernten Umladestation von der Schiene auf Straßenfahrzeuge umgesetzt.

Prüfung und Vorbereitung der Behälter für die Zwischenlagerung werden nun mehrere Wochen beanspruchen. Dann werden die neuen Behälter an das Behälterüberwachungssystem der Lagerhalle angeschlossen und die übrigen Prüfungen und Messungen durchgeführt sein. Mit diesem Transport werden in Gorleben 80 Großbehälter zwischengelagert. Von diesen enthalten 75 HAW-Glaskokillen, die fünf anderen sind mit bestrahlten Brennelementen aus Kernkraftwerken beladen.

Die radioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich müssen aufgrund  der bestehenden Verträge nach Deutschland zurück genommen werden. Dies ist zwischen den Betreibern der deutschen Kernkraftwerke und der französischen Wiederaufarbeitungsgesellschaft vertraglich vereinbart und von den Regierungen beider Länder durch Notenaustausch völkerrechtsverbindlich festgelegt worden.