Erfassung und Auswertung des Zusammenhangs zwischen Werkstoffkennwerten von Metalldichtungen und Leckageraten

Fachgebiet: Entwicklung

Bei Transport- und Lagerbehältern werden zur Sicherstellung des langzeitigen Einschlusses des radioaktiven Inventars Metalldichtungen im Deckelsystem des Behälters eingebaut. Aufgrund der Erfahrungen aus verschiedenen und nicht nur nuklearen Einsatzgebieten ist bekannt, dass diese Dichtungen aufgrund der niedrigen Leckageraten (= hohe technische Dichtheit) die Rückhaltung der Aktivität über viele Jahre gewährleisten und daher langzeitbeständig sind.

Im Rahmen der Behälterfertigung werden bei der Qualitätssicherung zur Qualifi­zierung des Lieferloses systematisch Werkstoffkennwerte und Verpressungs­kennlinien bestimmt. Diese Merkmale stellen aber nur einen indirekten Indikator für die eigentliche Funktion der Metalldichtung (Erzielen einer minimalen Leckagerate bei Assemblierung im Behälter) dar. Anderseits werden im Rahmen der Inbetrieb­nahmeprüfungen routinemäßig mit einer Stichprobe aus jedem Lieferlos Dichtheits­prüfungen mit der realen Einbausituation durchgeführt. Durch Zusammenstellung und Auswertung der vorhandenen Kennwerte soll eine Korrelation zwischen Dichtungskennwerten und erreichter Leckagerate gewonnen werden.

Klassifizierung: theoretisch        

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