In Deutschland ist für alle Arten von radioaktiven Abfälle die Endlagerung in tiefen geologischen Formationen vorgesehen. Als Standort für Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung wurde die Schachtanlage Konrad bei Salzgitter ausgewählt, der Salzstock Gorleben im Wendland befindet sich in Erkundung als mögliches Endlager für wärmeentwickelnde Abfälle. GNS ist u.a. durch seine Beteiligung an der deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) in die Arbeiten des Bundes zur Endlagerung eingebunden.

Das Planfeststellungsverfahren für die Schachtanlage Konrad als Endlager für nicht wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle wurde im Mai 2002 mit der Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses abgeschlossen, gegen den Beschluss erhobene Klagen wurden 2007 in letzter Instanz abgewiesen. Seitdem finden Umbauarbeiten zur Errichtung eines Endlagers für vernachlässigbar wärmeentwickelnde Abfälle statt. Mit der Inbetriebnahme wird 2019 gerechnet.

Seit 1979 wird der Salzstock Gorleben auf seine Eignung als Endlager für alle Arten von radioaktiven Abfällen untersucht. Die Erkundungsarbeiten in Gorleben wurden nach einem 10-jährigen Moratorium im Oktober 2010 wieder aufgenommen. Parallel wird eine vorläufige Sicherheitsanalyse zum Standort Gorleben durchgeführt.
 

Umfassende Informationen zur Endlagerung finden Sie unter: