In Deutschland ist für alle Arten von radioaktiven Abfälle die Endlagerung in tiefen geologischen Formationen vorgesehen. Als mögliche Standorte wurden die Schachtanlage Konrad bei Salzgitter sowie der Salzstock Gorleben im Wendland ausgewählt. GNS ist u.a. durch seine Beteiligung an der deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE), in die Arbeiten des Bundes zur Endlagerung eingebunden.
Das Planfeststellungsverfahren für die Schachtanlage Konrad als Endlager für nicht wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle wurde im Mai 2002 mit der Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses abgeschlossen. Da der Beschluss beklagt wird, kann mit der Errichtung des Endlagers erst nach Abschluss der Klageverfahren begonnen werden.
Seit 1979 wird der Salzstock Gorleben auf seine Eignung als Endlager für alle Arten von radioaktiven Abfällen untersucht. Die bisherigen Ergebnisse sind positiv und stehen einer Eignung nicht entgegen. Die Arbeiten in Gorleben wurden am 01.10.2000 für einen Zeitraum von 3 bis maximal 10 Jahren zur Klärung von konzeptionellen und sicherheitstechnischen Fragen der Bundesregierung unterbrochen.
Umfassende Informationen zur Endlagerung finden Sie unter: