Abfalllager Gorleben (ALG)
Seit 1984 ist das ALG in Betrieb. Hier werden Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung zwischengelagert, die vor allem aus dem Betrieb der deutschen Kernkraftwerke aber auch aus Forschung und Industrie stammen.
Zur Aufbewahrung der zuvor meist in GNS-Einrichtungen konditionierten Ab-fälle dient die ca. 4.500 m² große und ca. 5 m hohe Lagerhalle. Ihre Kapazität beträgt 15.000 Kubikmeter. Als Gebindetypen sind für die Zwischenlagerung Container und Rundbehälter in Stahl, Beton oder Gusseisen zugelassen.
Ein umfangreiches Verfahren regelt den Weg des radioaktiven Abfalls von der Entstehung über die verschiedenen Behandlungsstufen bis zur Zwischenlagerung in Gorleben. Zur Dokumentation der Abfälle und durchgeführten Behandlungs- und Prüfschritte wurde für das ALG ein heute bundesweit eingeführtes, rechnergestütztes Abfallverfolgungssystem entwickelt.