Transportbehälterlager Gorleben (TBL-G)

Auf einer Nutzfläche von ca. 5.000 m2 verfügt das TBL-G über 420 Stellplätze für Transport- und Lagerbehälter mit einer genehmigten Gesamtkapazität von 3.800 Mg Schwermetall. Seit 1995 werden hier ausgediente Brennelemente aus Kernkraftwerken zwischengelagert, die für den Entsorgungsweg der Direkten Endlagerung vorgesehen sind. Das TBL-G ist darüber hinaus das einzige Zwischenlager in Deutschland, das über eine Genehmigung zur Aufbewahrung von verglasten hochradioaktiven Abfällen, den sogenannten HAW-Glaskokillen, verfügt. 1996 wurden die ersten HAW-Glaskokillen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich in das TBL-G transportiert.Insgesamt müssen aus Frankreich 108 Behälter mit jeweils 28 Glaskokillen zurückgenommen werden. Später kommen noch ca. 20 CASTOR-Behälter mit Glaskokillen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in England hinzu, so dass ca. 130 Behälter mit Glaskokillen in Gorleben zwischengelagert werden.

Brennelemente und Glaskokillen werden in den speziell dafür entwickelten Behältern im Zwischenlager Gorleben aufbewahrt, um abzukühlen. Danach werden diese an das vom Bund bereitzustellende Endlager abgegeben.