PETRA:
Pellet-Trocknungsanlage (für feste Abfälle)
Nasse oder feuchte Fassinhalte und Presslinge müssen getrocknet werden, um Zersetzungen der Abfälle, Gasbildungen und Korrosion der Fässer auszuschließen. Die PETRA kann mit der GNS-Hochdruckpresse FAKIR eingesetzt werden und mehrere Fässer gleichzeitig trocknen.
Die Anlage arbeitet nach dem Prinzip der Vakuumtrocknung unter zusätzlicher Beheizung der Fässer. Die Trocknung hochdruckverpresster Abfälle dauert ca. 2 Tage.
FAFNIR:
Anlage zur Konditionierung von Ionentauscherharzen
Niedrig aktivierte Reststoffe können mit der FAFNIR, einer mobilen Anlage zum Betrieb im Kontrollbereich kerntechnischer Anlagen, zwischen- und endlagergerecht konditioniert werden. Flüssigabfälle wie Verdampferkonzentrate, Schlämme und Harze werden unter Beimengung spezieller Zementmischungen als Bindemittel verfestigt. Filterhilfsmittel, z.B. Harze aus Reinigungskreisläufen, können direkt in Abfallgebinde abgefüllt werden. Zur Vereinfachung der Wartung ist die Anlage aus einzelnen Modulen aufgebaut.
FAVORIT:
Die Trocknung der Flüssigabfälle erfolgt nach dem Vakuum-Trocknungsprinzip: Durch Verdampfung wird den von außen beheizten Abfallgebinden bei geringem Innendruck (< 100 mbar) die freie Flüssigkeit entzogen.
Die Abfallgebinde (max. 6 Stück gleichzeitig) werden über die Dosiereinrichtung der FAVORIT chargenweise mit Flüssigabfall befüllt. Abfallgebinde sind je nach spezifischer Aktivität Gussbehälter (MOSAIK®) [LINK], 400 l- bzw. 200 l-Fässer [LINK ]. Als Heizeinrichtung sind Mantelheizungen für beide Abfallgebindetypen und alternativ Heizkammern für Fässer im Einsatz. Der abgezogene Wasserdampf wird über Kondensatsammelbehälter aufgefangen.