Feste Reststoffe und Abfälle aus Kernkraftwerken sowie aus Industrie, Medizin und Forschung können in der Regel in folgende Gruppen eingeteilt werden:

  • Papier
  • Kunststoffe
  • Textilien
  • Metallteile
  • Werkzeuge
  • Isoliermaterial
  • Bauschutt
  • Strukturteile

Für alle diese Materialien kann GNS optimierte Konditionierungsverfahren anbieten. Neben dem Vorrang der sicheren Verpackung für Transport und Lagerung gilt auch das Prinzip, Abfall möglichst volumenreduziert zu konditionieren. Die beste Volumenreduzierung wird bei der Verbrennung von Abfällen erreicht. Neben einer Volumenreduzierung, die bis zu einem Faktor 100 betragen kann, werden die Abfälle bei der Verbrennung weitgehend mineralisiert, d. h. die Verbrennungsrückstände (Aschen) gehen auch bei längerer Zwischenlagerung keine chemischen Reaktionen ein und sind nicht mehr faul- und gärfähig. Durch moderne Filtertechnik wird erreicht, dass die radioaktiven Emissionen praktisch vollständig zurückgehalten werden.

Metallische Reststoffe werden - so weit möglich - rezykliert. Hierzu werden die Schrotte dekontaminiert (gereinigt) und dann an den Schrotthandel weitergegeben. Ist eine Reinigung nicht möglich, werden die Schrotte in einem Spezialofen eingeschmolzen und die Metalle für Abschirmungen, Behälter oder sonstige Materialien, die in Kernkraftwerken oder kerntechnischen Einrichtungen benötigt werden, verwendet.

Für alle Abfälle, die nicht brenn- oder wiederverwertbar sind, bietet GNS eine Hochdruckverpressung an. Hierbei werden die Abfälle in eine metallische Kartusche gefüllt und mit einer Presskraft von ca. 1500 Mg verpresst. Hierbei können die Abfallvolumina in Abhängigkeit vom verpressten Material um den Faktor 5 reduziert werden. Wenn erforderlich, werden diese Abfälle getrocknet und in Behälter verpackt, die einen sicheren Transport und eine Zwischenlagerung bis zur Abgabe an ein Endlager gewährleisten.