Endlagerung

Die Endlagerung von radioaktiven Abfällen ist in Deutschland im Atomgesetz (AtG) geregelt. Demnach muss der Bund Anlagen zur Sicherstellung und zur Endlagerung radioaktiver Abfälle einrichten. Das Bundesamt für Strahlenschutz ist die dafür zuständige Behörde.

Von 1979 bis 2000 sowie von 2010 bis 2012 wurde der Salzstock Gorleben als mögliches Endlager erkundet.

Am 27. Juli 2013 ist das „Standortauswahlgesetz“ in Kraft getreten. Das Gesetz sieht vor, dass eine Kommission aus Bundestagsabgeordneten, Ländervertretern, Wissenschaftlern und Vertretern der Zivilgesellschaft bis Ende 2015 eine Entscheidungsgrundlage für die Standortsuche vorbereitet. Diese soll beispielsweise Sicherheitsanforderungen und Wirtsgestein vorgeben. Darüber hinaus soll sich die Kommission mit Grundsatzfragen der Entsorgung auseinandersetzen. Das eigentliche Auswahlverfahren beginnt anschließend, 2023 sollen die Erkundungsstandorte vom Bundestag festgelegt werden.

Umfassende Informationen zur Endlagerung finden Sie unter www.endlagerung.de.