Zwischenlagerung

Bis zur Verfügbarkeit eines Endlagers werden die hochradioaktiven Abfälle in Zwischenlagern aufbewahrt. Neben den zentralen Zwischenlagern in Ahaus und Gorleben gibt es an den Kernkraftwerksstandorten und Kernforschungszentren Zwischenlager.

Alle deutschen Zwischenlager sind Trockenlager, das heißt, die hochradioaktiven Abfälle werden in geeigneten Behältern, meist vom Typ CASTOR®, trocken eingelagert. Die Lagerung wiederum erfolgt völlig passiv, die von den Abfällen entwickelte Wärme wird ausschließlich durch natürlichen Luftzug ausreichend abgeführt.