Vermeidung und Reduzierung

Freigabe zur schadlosen Verwertung

Freimessanlage
Beim Betrieb kerntechnischer Anlagen und bei deren Stilllegung fallen in großen Mengen radioaktiv verunreinigte Stoffe, darunter Metalle wie Rohrleitungen, Ventile, Wärmetauscher und sonstige Stahlbauteile oder andere Betonteile und Bauschutt, an. Auch hierfür bietet GNS Entsorgungslösungen an. Dabei wird grundsätzlich geprüft, welche Anteile wiederverwendet werden können. Hierbei bietet sich die Entsorgung durch Freigabe zur schadlosen Wiederverwendung/-verwertung an. Gegebenenfalls sind die verunreinigten Teile in einem Vorbehandlungsschritt noch zu dekontaminieren. GNS verfügt in ihren Betriebsstätten über entsprechende Anlagen, um derartig kontaminierte Metallteile zu bearbeiten. Hierbei können auch große Komponenten (bis 100 t) behandelt werden. Nach erfolgter behördlicher Freigabe können die Teile entweder konventionell verwertet werden, soweit die Produkte unterhalb genehmigter Freigrenzen liegen, oder sie werden durch Deponieren beseitigt.

Kontrolliertes Recycling

Ein anderer Entsorgungsweg für kontaminierte Metalle ist die kontrollierte Verwertung im kerntechnischen Bereich. Um dieses Ziel zu erreichen, wird schwachradioaktiver Schrott im Rahmen einer Umgangsgenehmigung nach § 7 der Strahlenschutzverordnung eingeschmolzen. Aus dem so entstehenden Rohstoff werden Gussteile, wie Behälter, Abschirmungen oder andere Teile, hergestellt, die wieder in kerntechnischen Anlagen oder zur Endlagerung radioaktiver Abfälle Verwendung finden. GNS arbeitet hierbei mit Einschmelzbetrieben in Deutschland, Schweden und den USA zusammen und bietet auch für diesen Entsorgungsweg komplette Servicepakete an.